Mein neuer Blog

Hallo alle  zusammen,

dieser Blog gehört praktisch der Vergangenheit an. Nach längerem Überlegen, habe ich mich dazu entschieden, einen neuen Blog mit neuem Konzept zu führen.

Bitte besucht mich doch dort:

https://visionorca.wordpress.com/

Allerliebste Grüße

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Samuel schreibt….

heute ist halloween ich feier garnicht weil das jesu weinen lässt und der teufel freut sich

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Der Geburtstagskalender.

Schöne Ankündigung: 
Die Einträge im Geburtstagskalender sind endlich fertig! 

Noch schönere Ankündigung: 
Es kann jeden Moment ein neuer Eintrag dazu kommen
(Termin ist der 1. Juli)!!!!

Wir warten alle gespannt auf Enes! ♥ :))

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Änderungen im Programm.

Liebe Leute, demnächst möchte ich meine Website ein wenig ausbauen. 

Hinzu kommen zwei neue Seiten; über die Blutgruppe-A-Diät und über mich. Ja ich weiß, es ist offensichtlich, womit ich mich meine Zeit lang so befasse. :) 

Letzteres ist ein Plan, den ich schon ewig lange plane, seit ich diese Website habe – wünscht mir Glück, dass ich diesmal konsequent dabei bleibe! Haha. xD 

Bis dann. x) Eure Anna

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Who’s my family?

Only God is my true family and my life. Everything else is just illusion. 

I’ve got the best family that can ever exist. I am happy with you, God, you are my husband, my father, my mother, my brother, my sister and my friend. You are everything to me. ♥ 

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Mein Zeugnis.

 
Ich möchte heute mein Zeugnis erzählen, um meinem Gott die Ehre damit zu geben.
 
Letzte Woche hat Gott ein großes Wunder für mich gemacht. Ich stelle fest, dass jede einzelne Minute in diesem Wunder von ihm geplant war.
 
Ich muss dazu sagen, dass ich 20 Jahre lang die Geschichte von Jesus gehört habe, der für mich am Kreuz gestorben ist und durch den ich gerettet und frei vom Tod und von der Gefangenschaft der Sünde bin. Trotzdem habe ich 20 Jahre lang einen gigantischen Rucksack voll Schuld und Selbstverurteilung mit mir herumgetragen.
 
Man sollte meinen, dass ich, die ich in einem christlichen Elternhaus aufgewachsen bin, viel über Gott wissen müsste, denn ich habe schon als Kind Sonntag für Sonntag ca. 4 Stunden lang Gottesdienst erlebt. Aber wenn wir das mal mit einer Führerscheinprüfung vergleichen, habe ich mich als klüger gesehen als die Leute, die ihre theoretische Prüfung einmal bestanden haben und dann sofort losgefahren sind. Ich habe nämlich 1000 mal die theoretische Prüfung bestanden, aber ich habe mich nicht getraut, mich ans Steuer zu setzen und die praktische Prüfung zu bestehen.
 
Über einige Tage hinweg hat mir Gott dann gezeigt, wie viel Schrott ich in mir hatte, wie kaputt ich war und stolz und ich habe mich immer um mich selbst gedreht und versucht perfektionistisch zu sein, um mir damit Anerkennung zu verdienen und ich hatte es absolut satt so weiter zu leben und ich wollte mit meinem ganzem Verstand, dass Gott mich verändert. Ladan hatte mir oft erklärt, was es mit der Veränderung auf sich hat. Ich musste es wirklich wollen und ich versuchte so sehr, es zu wollen. Sie sagte auch, ich habe eine Schale in mir, die ist vollgefüllt und die muss erst einmal völlig ausgekippt werden, bevor sie ganz mit dem Heiligen Geist aufgefüllt werden kann. Ich habe angefangen, Gott anzuflehen, mich ganz und gar zu zerbrechen. Ich bat Ladan, mir zu erklären, was ich tun könnte, weil ich keinen Ausweg mehr wusste. Dann kam ich plötzlich auf die Idee, sie um einige Bibelverse zu bitten.
 
Und dann traf Gott mich mitten ins Herz, als ich in 1. Korinther 6,20 las: „Ihr seid teuer erkauft….“.
 
Ich glaube, Gott hat diesen einen kleinen Vers genutzt, um mein Leben zu verändern. Es tat mir so schrecklich leid, dass ich es so wenig wertgeschätzt habe, was Gott alles für mich getan hat, obwohl er so souverän, mächtig und heilig ist. Ich konnte nur noch weinen und Buße tun und ich glaube, zum ersten Mal im Leben, habe ich gesehen, wie viel Sünde in mir steckt und dass ich wirklich nur seiner Barmherzigkeit und Gnade bedarf. Ich habe zum ersten Mal realisiert, dass ich eigentlich nur die Hölle verdient habe.
 
Ich glaube, Gott hatte niemals mehr Freude daran, mein Gebet zu erhören, als letzte Woche, wo jedes einzelne Wort in der Predigt von Pastor von Gott für mich vorbereitet war. Er sagte mir, ich muss anfangen, daran zu glauben, dass Gott mir wirklich vergeben hat und dass die Hölle für mich Geschichte ist und dann wusste ich auf einmal, dass ich Gottes geliebtes Kind bin und ich habe angefangen, das nicht nur wie eine theoretische Lektion zu glauben, sondern es mit meinem ganzen Herzen zu glauben und dann ist Gottes Vergebung in mich hinein geflossen und er hat so eine riesige Last von meinen Schultern genommen. Jetzt fühle ich mich frei wie ein Vogel und glücklich wie nie zuvor. Ich weiß, dass Gott mich trotz meiner schlechten Gewohnheiten und meines alten Lebens liebt und trägt und dass ich deshalb nicht weniger wert bin.
 
Das war eine Sache, die ich niemals selbst hätte machen können. Aber ich weiß, dass ich Gott darum gebeten habe. Den Rest hat er selbst gemacht.  

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Meinen Glauben verteidigen….?

Ich habe gestern auf meinem alten Handy eine alte Tonaufnahme entdeckt. Dabei entdeckte ich, dass ich im Hintergrund ein Gespräch mit aufgenommen hatte.

Ich werde die genaue Person nicht nennen, ich werde auch der Anonymität wegen einige Worte „übersetzen“, aber der Redende sagte ungefähr Folgendes:

„Geh mal zu deinen Glaubensgeschwistern. Die wollen sein wie Jesus. Wenn du so denkst, dann bist du kein gläubiger Mensch für mich. Wenn die Leute deinen Glauben vernichten wollen, dann bist du so: Ach egal! Gott hat mir verboten den Glauben zu… irgendwie… ich darf keinen Krieg führen! Wenn du so denkst, dann bist du kein gläubiger Mensch.“

Nachdem ich das gehört hatte, machte ich mir Gedanken darüber. Ich machte mir auch den ganzen Morgen heute Gedanken darüber. Als ich vorhin mit Hausarbeit beschäftigt war, kam mir die Antwort zu dem Ganzen und ich wusste genau, was ich am liebsten dieser Person gesagt hätte, nicht um sie zu verurteilen, sondern um meine ehrliche Erkenntnis darüber mitzuteilen. 

Du hast Recht. Ich verteidige meinen Glauben nicht.

Das liegt daran, dass mein Glaube nicht mein Gott ist.

Mein Glaube ist nichts besonders Großes, selbst Petrus hatte nicht genug Glauben, um lange genug auf dem Wasser stehen zu können.

Stattdessen werde ich Jesus selbst durch ein liebevolles Verhalten „verteidigen“ und bezeugen.

Weil er mir sagt, meine stärkste Waffe sei mein Gebet, halte ich mich daran.

Und wenn Jesus mir sagt „Wenn dich einer auf die eine Wange schlägt, halte ihm auch die andere hin“, dann werde ich genau das tun.

Und wenn Jesus mir vorlebt, alle Anschuldigungen über sich ergehen zu lassen und sich gerade NICHT mit Fäusten und Schwert zu verteidigen, dann werde ich auch genau das tun.

Wenn Jesus mir sagt ich soll meinen Nächsten lieben und nicht nur das, sondern auch meinen Feind, dann werde ich ebenfalls genau das tun….

Ich würde nicht um meines kleinen Glaubens willen, bei dem ich ohnehin immer wieder Fehler bemerke, den Gehorsam meinem Gott gegenüber über Bord werfen und diesen Glauben verteidigen, weiß ich doch, dass ich gar nicht befähigt dazu bin. (Gott allein kann sich den Menschen offenbaren und wenn er mich dazu benutzen will, dann ist das nicht mein Verdienst.) 

Hier erkenne ich persönlich meine Loyalität gegenüber Gott. 

Deshalb weiß ich, dass ich einen lebendigen Gott habe, denn ich weiß, dass mein >Gott< nicht mein Glaube ist, sondern Jesus selbst, der selbst Gott ist und Gott ist Liebe und Liebe ist langmütig, freundlich, sanftmütig, demütigt, Liebe erträgt und duldet und achtet nicht das Ihre. 

Wenn ich nicht in dieser Liebe allen Menschen gegenüber leben würde, dann hätte ich meinen Glauben falsch verstanden und ich täte nichts Gutes damit, diesen nutzlosen „falschen, lieblosen Glauben“ zu verteidigen. 

Ich würde nicht dafür kämpfen, meinen Glauben durchzusetzen, ich würde mich nur meinem Gott unterordnen und seine Anweisungen befolgen, also auch sein größtes Gebot, IHN und meinen Nächsten zu lieben, das ist mein größter Kampf. 

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How to conquer a winter depression.

Heute ist ein wundervoller Tag!

Gerade, vor einigen Tagen, hatte sich meine anfängliche WD (Winterdepression), die ich letztes Jahr ja überspringen konnte, lautstark gemeldet.

Aber Jesus ist wirklich witzig. Er schickt einfach so Sachen in meinen Tag, um mich wieder hochzuziehen. Ich hatte gestern gelesen, was man gegen WD machen kann und da stand unter anderem Lichttherapie und Frühsport. Allerdings sind das beides Sachen, die ich mir nur schwer leisten kann. Also habe ich es erst einmal dabei beruhen lassen.

Als ich heute morgen aufwachte, wusste ich, ich würde diesmal der Sieger sein. Diesmal war ich nicht allein mit meinem Problem. Auch wenn es sich so anfühlte, als hätten mich alle Menschen verlassen und als gäbe es keinen, der mich bedingungslos liebte, wusste ich, dass mein allmächtiger Gott, mit dem ich bereits durch dick und dünn gegangen war, diesmal absolut hinter mir stehen würde und mich aus diesem unendlich tiefen Loch herausholen würde. Es war kein Problem mehr, das unlösbar war. Das Problem war jetzt weder weg noch einfacher, aber es war diesmal zu bewältigen. Ich wusste, Jesus würde mir helfen, mehr noch als ich mir vorstellen könnte. Ich selbst hatte schließlich wirklich 0 Kraft mehr.

Ich hatte jetzt bereits so vieles über Depressionen gelernt und hatte auch schon meine große Depression, die mich mein Leben lang in ihrem Bann gehalten hatte, vollends mit Gottes Kraft überwunden. Deshalb wusste ich jetzt, dass dieser Prozess immer wieder möglich sein würde.

Diesmal würde mein Glaube nicht darunter leiden. Ich fühlte große Enttäuschung Menschen gegenüber, Bitterkeit, Trauer, Hader, Ablehnung. Aber ich wusste jetzt genau: Das alles hatte nichts mit Gott zu tun. Jesus war derjenige, der mir durch all das immer wieder Trost gespendet hatte, mir Mut zusprach und neue Hoffnung gab, auch wenn für mich aus menschlicher Sicht schon alle Hoffnung verloren war.

Jesus ist wirklich ein Fels, er ist mein Schutz und mein Schild. Mit ihm brauche ich mich vor nichts zu fürchten, ich sitze in einem Boot, das von wogenden Wellen umgeben ist, von Stürmen, die mir klatschnasse Unmengen an Wasser ins Gesicht werfen, krachender Donner und grelle Blitze, die unter den schwarzen Wolken zucken, mitten im weiten Ozean, umgeben von nichts, aber ich weiß, dass Jesus am Steuer sitzt und alles im Griff hat. Mit ihm werde ich sicher bis ans Ziel kommen.

Als ich heute morgen aufwachte, wusste ich, es war Zeit, den Mut nicht zu verlieren. Diesmal würde ich der Sieger sein, nicht Satan, der es immer darauf abgesehen hat, mit jeder Kleinigkeit mein Leben zu zerstören. Ich wusste, es war Zeit, mich in die Decke zu kuscheln und zu beten.

Jesus, danke, dass du mich noch nicht alleine gelassen hast, ich bin wirklich total auf deine Hilfe angewiesen. Ohne dich werde ich das hier nicht schaffen. Mein Herz ist bereits so schwer wie Blei. Jesus danke, dass ich noch lebe. Danke, dass du mich nicht in den Tod schickst, auch wenn ich mir das schon wer weiß wie oft gewünscht habe. Ja, danke, dass ich noch am Leben bin. Dass ich dieses Leben mit dir bewältigen darf. Dass ich für dich leben darf, dass ich nicht auf Menschen angewiesen bin, um glücklich zu sein, sondern nur dich dafür brauche. Danke Jesus, danke.

Es fiel mir so unglaublich schwer, auch nur einmal „Danke“ zu sagen, aber ich tat es einfach. Ich zwang mich einfach dazu. Und es wirkte.

Dann wusste ich genau, welchen Psalm ich aufschlagen musste. Ich hatte noch genau vor Augen, wie wir das damals in Dobel mit diesem wundervollen Prediger gebetet hatten.

Psalm 103: Das Hohelied der Barmherzigkeit Gottes

Lobe den HERRN, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen! 

Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat: 

der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen, 

der dein Leben vom Verderben erlöst, der dich krönet mit Gnade und Barmherzigkeit, 

der deinen Mund fröhlich macht und du wieder jung wirst wie ein Adler. 

Der HERR schafft Gerechtigkeit und Recht allen, die Unrecht leiden. 

Er hat seine Wege Mose wissen lassen, die Kinder Israel sein Tun. 

Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. 

Er wird nicht für immer hadern noch ewig zornig bleiben. 

Er handelt nicht mit uns nach unsern Sünden und vergilt uns nicht nach unsrer Missetat. 

Denn so hoch der Himmel über der Erde ist, lässt er seine Gnade walten über denen, die ihn fürchten. 

So fern der Morgen ist vom Abend, lässt er unsre Übertretungen von uns sein. 

Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der HERR über die, die ihn fürchten. 

Während ich diesen Lobpreis aussprach, konnte ich dermaßen spüren, wie alle negativen Gedanken, wie der ganze Groll aus meinem Herzen verschwand, wie die Sonne in meiner Seele wieder aufging und ein strahlendes Lächeln auf mein Gemüt zauberte.

Als ich dann los musste, zur Arbeit, und auf die Uhr sah, bemerkte ich, dass mir nur noch ca. 3 Minuten geblieben waren. Auf dem Weg zur Bahn war ich also fast ununterbrochen am Rennen. Während ich rannte rief ich: „Hallelujah! Danke, dass du mich zum Frühsport zwingst! WUHUUUU!“ und ich meinte das auch noch richtig ernst. Ich hatte nicht mal Angst, dass ich die Bahn nicht erreichen würde. Ich wusste, dass Jesus dafür sorgen würde, dass ich genau rechtzeitig ankommen würde. Und so war das auch. Ich stieg genau in dem Moment ein, als der Zug schon den Signalton zum Losfahren gab.

Auf der Arbeit wurde mir bewusst, dass es meiner Seele nicht besser gehen würde, wenn ich die ganze Zeit grimmig einher schauen würde, so wie mein Mund es normalerweise automatisch tut. Also sagte ich: Jesus, bitte verhilf mir dazu, die ganze Arbeit lang ununterbrochen zu lächeln. Und das schaffte ich dann auch. Ich musste nahezu ununterbrochen Kunden bedienen, sodass mir kaum eine andere Wahl blieb, als freundlich zu lächeln. Und das an einem so kalten Tag! Wo kamen nur die ganzen Kunden her? Frage ich mich.

Danach sagte mein Chef, dass ich heute länger arbeiten müsste, weil eine Kollegin das Arbeiten versäumt hatte. Zuerst türmte sich in mir wieder Wut auf, aber dann dachte ich daran, dass ich doch eigentlich mehr arbeiten wollte, damit ich am Ende mehr Geld habe, weil ich sowieso schon knapp bei Kasse bin. Und da ich für jede Stunde 7€ verdiene, konnten ein paar mehr Stunden nicht schaden. Diese Gelegenheit war eigentlich ein Geschenk des Himmels. Dann kam später noch meine Lieblingskollegin dazu, die sagte, dass dies der letzte Tag vor ihrem Urlaub wäre. Also war das meine letzte Gelegenheit gewesen, mit ihr zu arbeiten. (Ich habe vor, demnächst wo anders weiter zu arbeiten.)

Auf dem Heimweg dann, als ich mich in den Zug setzte, passierte etwas ganz Ungewöhnliches. Ich war gerade dabei gewesen, mich wiedermal in negativen Gedanken zu vertiefen wie „Ob es wohl überhaupt den perfekten Mann für mich gibt? Ob ich wohl jemals einen Mann finden würde, der zeitgleich mein Wunsch-Aussehen hat und zudem den perfekten Charakter? Wahrscheinlich gibt es so jemanden gar nicht. Wahrscheinlich muss ich mich doch mit etwas zufriedengeben, was ich nicht so gerne mag.“ – Dabei bezweifelte ich eher das Wunsch-Aussehen als den Charakter. – „Ich bin total meinem Schicksal ausgeliefert. Oh weh, am liebsten würde ich gleich mein Leben beenden.“

Dann saß ich plötzlich einem Typen gegenüber, der genau alles das hatte, was ich gerne mag: Ein leicht feminines Gesicht, einen guten Muskel- und Körperbau, nicht zu dick, nicht zu dünn, schöne Lippen, eine dezente Nase, interessante große und dunkle Augen mit langen Wimpern, einen Ohrring (hihi!), pechschwarze glatte Haare, einen coolen Haarschnitt und einen guten Geschmack für Mode. Er sah spanisch aus, deshalb nannte ich ihn in meinem Kopf Enrico. Dann erinnerte ich mich daran, wie einfach das Leben damals war, als ich noch nicht meinen Glauben in Jesus gegründet hatte. Wie einfach es war, sich auf einen Kerl einzulassen, denn ich nicht kannte, weil ich sowieso immer im Hinterkopf hatte: Wenn es nicht passt, könnt ihr euch auch wieder trennen. Das ist ja nicht für immer. Wo ich gerade noch daran gedacht hatte, dass ich jetzt, wenn ich mich auf einen Mann einlasse, mein ganzes doofes Leben lang mit diesem Typen verbringen muss und mich nicht mehr umentscheiden darf, und dass der Typ deshalb auf jeden Fall fest im Glauben sein muss, dachte ich jetzt daran, wie spannend das Leben doch eigentlich ist, solange ich noch nicht an jemanden gebunden bin. Und als ich diesen Kerl da sah, wusste ich, dass er ganz sicherlich nicht das war, was Gott für mich vorgehabt hatte, aber Gott verbot mir auch gleichzeitig nicht zu genießen, dass so jemand überhaupt existierte.

Und dann fuhren wir von einer Station zur nächsten und er stieg nicht aus. Als wir dann fast in NW angekommen waren, dachte ich, er würde wohl auch jetzt noch weiterfahren, denn ich hatte ihn noch nie zuvor gesehen. Dann allerdings stieg er mit mir in NW aus, was ich wiederum schon ganz leise geahnt hatte, beachtend, dass Gott heute wirklich großen Humor hatte.

Was dann weiter folgte, war wirklich sehr lustig. Ich würde nicht sagen, dass ich ein Stalker bin, aber ich nahm mir schon so ein bisschen vor, ihm hinterher zu laufen, einfach nur um zu wissen, ob er in meiner Nähe wohnt. Und jedes Mal bog er genau da ab, wo ich sowieso lang gegangen wäre. Irgendwann dann musste ich die Straße überqueren und er wurde ganz langsam, also ging ich vor, ging eine andere Straße rein und versteckte mich hinten im Gebüsch, um zu gucken. Ich glaube ich sah noch, wie er ein paar Mal hin und her ging, zu mir rüber schaute und dann in die entgegengesetzte Richtung ging. Er musste wohl irgendwas bemerkt haben. Ziemlich lustig war das. Ich ging dann nach Hause, schaute in den wolkenlosen Himmel und dankte Gott. Danke, Gott, dass du solche Leute auf meinen Weg schickst, die mich einfach aufmuntern. Danke, dass ich jetzt wenigstens weiß, dass es Kerle gibt, die mein Typ sind. Es ist also nicht hoffnungslos. (Das heißt jetzt NICHT, dass genau DAS UND NUR DAS mein Typ ist.)

Jetzt schien die Sonne richtig hell und ich konnte doch noch meine „Solarlichttherapie“ bekommen. Als ich dann zu Hause war, waren alle anderen weg. Ich bin bis jetzt noch alleine hier und genieße es in vollen Zügen. Endlich ein bisschen zur Ruhe kommen, endlich ein bisschen Besinnung. Endlich ein bisschen Stressfreiheit und nicht die ganze Zeit an alles Mögliche denken müssen. Haha, jetzt wo ich davon schreibe, sind die gerade nach Hause gekommen. Ironie des Schicksals, hm? Aber ich werde mich weiter freuen. Jesus passt schon auf mich auf. Meine Winterdepression ist noch nicht völlig überwunden, das steht soweit fest. Aber ich bin auf dem besten Weg. Oh, jetzt sind die wieder gegangen. Ich bin wieder alleine zu Hause. Hihi. : ) (Nicht falsch verstehen. Ich liebe es einfach, alleine mit Jesus zu sein.) 

Heute ist außerdem endlich mein langersehntes Puzzle angekommen. Wuhu!!

Enchanting Angel

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Spiritual Warfare.

Translation down. 

©2011 colorful world designs by V.I.P

Noch während ich mich wunderte, warum mir mein Herz so weh tat, fand ich mich auf dem Weg des Lebens wieder und bemerkte all die Schwierigkeiten, die dazugehörten, als ich mich auf einem Schlachtfeld sah, ausgerüstet mit der Rüstung des Glaubens und einer Unmenge an Feinden, die mich umzingelten und versuchten, mein Herz zu durchdringen. Daher also die Schmerzen, wusste ich dann. Aber mein Herr hatte mich hier nicht alleine und unbewaffnet gelassen. Trotz all der Riesen, die sich um mich auftürmten, wie groß sie auch zu sein schienen, wusste ich doch, dass einer größer war, der mich unsichtbar umgab und in seinen allmächtigen Schutz nahm. Sicher führte er meinen Arm, der das Schwert ergriff und mit zielsicheren Stößen meine Feinde niederschlug.

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN:

Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.
Denn er errettet dich vom Strick des Jägers und von der verderblichen Pest.
Er wird dich mit seinen Fittichen decken, und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.
Seine Wahrheit ist Schirm und Schild, dass du nicht erschrecken musst vor dem Grauen der Nacht, vor den Pfeilen, die des Tages fliegen, vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die am Mittag Verderben bringt.
Wenn auch tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen.
Ja, du wirst es mit eigenen Augen sehen und schauen, wie den Gottlosen vergolten wird.
Denn der HERR ist deine Zuversicht, der Höchste ist deine Zuflucht.
Es wird dir kein Übel begegnen, und keine Plage wird sich deinem Hause nahen.
Denn er hat seinen Engeln befohlen, dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, dass sie dich auf den Händen tragen und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest.
Über Löwen und Ottern wirst du gehen und junge Löwen und Drachen niedertreten.
»Er liebt mich, darum will ich ihn erretten; er kennt meinen Namen, darum will ich ihn schützen.
Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn herausreißen und zu Ehren bringen.
Ich will ihn sättigen mit langem Leben und will ihm zeigen mein Heil.«

Mein Herr sei gelobt für all die Feinde, die er auf meinem Lebensweg zulässt. Mein Herr sei gelobt für all die Kämpfe, die mir begegnen. Gelobt sei mein Herr, für seinen Schutz und sein Heil, für seine unendliche Größe und Macht die er durch das Beseitigen dieser Steine auf meinem Weg sichtbar werden lässt! Amen. Gelobt seist du, Herr, mein Gott.

Translation: 

While I wondered why my heart was aching so much, i found myself on the street of life and recognized all the difficulties that belong to it, as I saw myself on a battlefield, equipped with the armor of faith and an enormous number of enemies encircling me and thrilling my heart. That’s why it was aching, I knew then. But my Lord didn’t leave me alone here and he didn’t leave me unarmed. For all the giants that piled up around me, however tall they seemed to be, I knew there was someone bigger then them, he surrounded me invisibly and took me in his almighty protection. Certainly he led my arm that grabbed the sword and defeated my enemies with unerring hits.

He who dwells in the shelter of the Most High will rest in the shadow of the Almighty. I will say of the LORD, He is my refuge and my fortress, my God, in whom I trust. Surely he will save you from the fowler’s snare and from the deadly pestilence. He will cover you with his feathers, and under his wings you will find refuge; his faithfulness will be your shield and rampart. You will not fear the terror of night, nor the arrow that flies by day, nor the pestilence that stalks in the darkness, nor the plague that destroys at midday. A thousand may fall at your side, ten thousand at your right hand, but it will not come near you. You will only observe with your eyes and see the punishment of the wicked. If you make the Most High your dwelling – even the LORD, who is my refuge – then no harm will befall you, no disaster will come near your tent. For he will command his angels concerning you to guard you in all yourways; they will lift you up in their hands, so that you will not strike your foot against a stone. You will tread upon the lion and the cobra; you will trample the great lion and the serpent. »Because he loves me, says the LORD, I will rescue him; I will protect him, for he acknowledges my name. He will call upon me, and I will answer him; I will be with him in trouble, I will deliver him and honour him. With long life will I satisfy him and show him my salvation.«

Praised be my Lord for all the enemies that he permits on my life’s journey. My Lord shall be praised for all the battles that befall me. Praised be my Lord for his protection and his health, for his endless greatness and power, which is shown through the resolving of the stones on my way! Amen. Blessed are you, Lord, my God.

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Eau de Cologne.

So, ihr Lieben,

Maman, Samuel, Joel und ich sind jetzt in Köln bei unserer Tante.

Wir sind vorgestern nachts angekommen. Unterwegs im Zug haben wir „We Are Family“ geguckt, dann sind die Kinder eingeschlafen.

Samuel und Joel auf Mamans Schoß, sie mit Strickzeug in der Hand, das macht die perfekte….

©2011 colorful world designs by V.I.P

Gestern hat sie mir beigebracht wie man Ghorme sabzi kocht.

Danach bin ich mit meiner neuen Cousine Vesal durch Köln gelaufen. Es hat die ganze Zeit geregnet und es war eisig windig. Ich stand praktisch mitten im „Eau de Cologne“ (Kölnisch Wasser).

Natürlich habe ich auch Kölsch probiert. Das Zeug hat tatsächlich etwas Besonderes. xD

©2011 colorful world designs by V.I.P

Der Dom ist eigentlich ein bisschen weniger beeindruckend als ich erwartet hatte. Vielleicht liegt das daran, dass ich in Israel war und dort noch beeindruckendere Sachen gesehen habe. x)

Irgendwann möchte ich aber auch mal in den Turm hochgehen. Vielleicht nächste Woche.

©2011 colorful world designs by V.I.P

Noch so eine Sache für sich…. wenn ich irgendwann mal im Leben die Liebe meines Lebens gefunden haben sollte, weiß ich, wo ich nochmal hin muss…. ^^“

Das war’s dann erstmal so weit.

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